Wer ist Garfield?
Abbildung (c) Paws. All rights reserved. "GARFIELD TV Series" (c) 2011 - Dargaud-Media.
Am Montag den 19. Juni 1978 hatten 41 amerikanische Tageszeitungen auf ihren Comicseiten einen Neuzugang: GARFIELD. Ungewöhnlich an diesem Newcomer war, dass er nicht einfach nur mit einem auf drei Bildern aufgeteilten Witz begann, sondern im ersten Strip den Leser direkt ansprach. Beide Comichauptpersonen stellten sich persönlich dem Leser vor. Der Comiczeichner Jon Q. Arbuckle und sein Kater Garfield.
Garfield selbst sah in dieser ersten Folge noch ein wenig eckig aus. Zeichner Jim Davis verpasste dem Kater innerhalb kürzester Zeit runde Formen, sprich das freche, fette und philosophisch-zynische Morgenmuffel-Image, welches er dann behalten sollte. Seine Herkunft wurde allerdings sehr viel später aufgeklärt, spätestens als Garfields Erlebnisse in Buchform nachgedruckt wurden und auch im Fernsehen große Verbreitung fanden: „Wie jede köstliche Lasagne wurde Garfield in der Küche des „Mama Leoni’s Italian Restaurant“ geboren. Und zwar in einer Winternacht, Anfang des Jahres 1978, als draußen Schnee wie frisch geriebener Parmesan fiel. Er wog bei der Geburt knapp 2450 Gramm – was für ein kleines Kätzchen sehr viel ist. Er zeigte von Anfang an eine Vorliebe für italienische Speisen. Der Besitzer des Restaurants sah sich vor die Wahl gestellt, Garfield zu behalten oder mangels Pasta sein Lokal zu schließen, weshalb er Garfield an eine Tierhandlung verkaufte. Garfield dachte schon, sein letztes Stündchen hätte geschlagen, als Jon Arbuckle den Laden betrat. – Der Rest ist Geschichte.“
Der wahre Grund für Garfields Existenz ist, dass Jim Davis herausgefunden hatte, dass es im Vergleich zu Comichunden auf den Comicseiten nur wenige Katzenstrips gab. Davis, selbst Katzenliebhaber, wollte diese Tatsache ändern und setze so den großen, fetten Kater in die Welt. Den Namen hatte er sich bei seinem Großvater namens James A. Garfield Davis ausgeliehen. Garfield wurde vom gleichen Pressevertrieb ins Programm genommen, der bereits erfolgreich Die Peanuts von Charles M. Schulz im Angebot hatte.
Inzwischen hat Garfield sämtliche Rekorde gebrochen. Heute erscheint er in 23 Sprachen in 63 Ländern in 2570 Zeitungen, was weltweit über 260 Millionen Lesern entspricht. Das Guinness Buch der Rekorde kürte Garfield deshalb zum am weitesten verbreiteten Comicstrip der Welt. 1981 und 1985 wurde Garfield von der National Cartoonist Society, der amerikanischen Vereinigung der Karikaturisten und Comiczeichner, als bester Humorstrip ausgezeichnet.
1990 erhielt Jim Davis sowohl den Elzie Segar Award als auch den Reuben Award, die höchste Auszeichnung für einen amerikanischen Comiczeichner. Nachdem die Erlebnisse Garfields in Büchern zusammengefasst waren, die regelmäßig auf den Bestsellerlisten landeten, entstanden von 1982 bis 1991 schließlich 12 halbstündige Fernsehspecials, von denen vier die begehrten EMMY-Awards, die Fernseh-Oscars, erhielten. Von 1988 bis 1995 folgte eine Fernsehserie mit 121 Folgen, die seither weltweit immer wieder ausgestrahlt wird.
Im Jahr 2004 produzierte 20th Century Fox die Realverfilmung Garfield – Der Film mit einem computeranimierten Garfield. In der deutschen Fassung wird Garfield von Thomas Gottschalk gesprochen. Am 6. August 2006 erschien die Fortsetzung Garfield 2. Der dritte Film Garfield – Fett im Leben erschien in Deutschland am 3. März 2008. Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen ist er ein vollständiger Animationsfilm. 2009 wurde ein weiterer Film produziert.
Auf seiner eigenen Website erscheint weiterhin täglich ein Strip mit Garfield. Wer des Englischen mächtig ist, kann sich die tägliche Dosis hier holen: www.garfield.com.
Bei der Ehapa Comic Collection hat man die Qual der Wahl: Man kann sich entweder die preisgünstigen Softcover-Ausgaben für 7,00 € je Band holen, die inzwischen bei Band 36 angelangt ist. Oder aber man holt sich die edle und dickere Gesamtausgabe für 29,90 € je Band. Hier gibt es bereits 16 Bände. Und wenn man ganz wenig ausgeben will, dann holt man sich einfach das Gratis Comic Tag-Heft. Das gibts nämlich für umme.
Ihr wollt über Garfield diskutieren. Das geht hier im offiziellen Forum...
Am Montag den 19. Juni 1978 hatten 41 amerikanische Tageszeitungen auf ihren Comicseiten einen Neuzugang: GARFIELD. Ungewöhnlich an diesem Newcomer war, dass er nicht einfach nur mit einem auf drei Bildern aufgeteilten Witz begann, sondern im ersten Strip den Leser direkt ansprach. Beide Comichauptpersonen stellten sich persönlich dem Leser vor. Der Comiczeichner Jon Q. Arbuckle und sein Kater Garfield.

Das Cover der ersten Softcover-Ausgabe bei der Ehapa Comic Collection
Garfield selbst sah in dieser ersten Folge noch ein wenig eckig aus. Zeichner Jim Davis verpasste dem Kater innerhalb kürzester Zeit runde Formen, sprich das freche, fette und philosophisch-zynische Morgenmuffel-Image, welches er dann behalten sollte. Seine Herkunft wurde allerdings sehr viel später aufgeklärt, spätestens als Garfields Erlebnisse in Buchform nachgedruckt wurden und auch im Fernsehen große Verbreitung fanden: „Wie jede köstliche Lasagne wurde Garfield in der Küche des „Mama Leoni’s Italian Restaurant“ geboren. Und zwar in einer Winternacht, Anfang des Jahres 1978, als draußen Schnee wie frisch geriebener Parmesan fiel. Er wog bei der Geburt knapp 2450 Gramm – was für ein kleines Kätzchen sehr viel ist. Er zeigte von Anfang an eine Vorliebe für italienische Speisen. Der Besitzer des Restaurants sah sich vor die Wahl gestellt, Garfield zu behalten oder mangels Pasta sein Lokal zu schließen, weshalb er Garfield an eine Tierhandlung verkaufte. Garfield dachte schon, sein letztes Stündchen hätte geschlagen, als Jon Arbuckle den Laden betrat. – Der Rest ist Geschichte.“
Der wahre Grund für Garfields Existenz ist, dass Jim Davis herausgefunden hatte, dass es im Vergleich zu Comichunden auf den Comicseiten nur wenige Katzenstrips gab. Davis, selbst Katzenliebhaber, wollte diese Tatsache ändern und setze so den großen, fetten Kater in die Welt. Den Namen hatte er sich bei seinem Großvater namens James A. Garfield Davis ausgeliehen. Garfield wurde vom gleichen Pressevertrieb ins Programm genommen, der bereits erfolgreich Die Peanuts von Charles M. Schulz im Angebot hatte.

Das Cover des Gratis Comic Tag-Heftes
Inzwischen hat Garfield sämtliche Rekorde gebrochen. Heute erscheint er in 23 Sprachen in 63 Ländern in 2570 Zeitungen, was weltweit über 260 Millionen Lesern entspricht. Das Guinness Buch der Rekorde kürte Garfield deshalb zum am weitesten verbreiteten Comicstrip der Welt. 1981 und 1985 wurde Garfield von der National Cartoonist Society, der amerikanischen Vereinigung der Karikaturisten und Comiczeichner, als bester Humorstrip ausgezeichnet.
1990 erhielt Jim Davis sowohl den Elzie Segar Award als auch den Reuben Award, die höchste Auszeichnung für einen amerikanischen Comiczeichner. Nachdem die Erlebnisse Garfields in Büchern zusammengefasst waren, die regelmäßig auf den Bestsellerlisten landeten, entstanden von 1982 bis 1991 schließlich 12 halbstündige Fernsehspecials, von denen vier die begehrten EMMY-Awards, die Fernseh-Oscars, erhielten. Von 1988 bis 1995 folgte eine Fernsehserie mit 121 Folgen, die seither weltweit immer wieder ausgestrahlt wird.
Im Jahr 2004 produzierte 20th Century Fox die Realverfilmung Garfield – Der Film mit einem computeranimierten Garfield. In der deutschen Fassung wird Garfield von Thomas Gottschalk gesprochen. Am 6. August 2006 erschien die Fortsetzung Garfield 2. Der dritte Film Garfield – Fett im Leben erschien in Deutschland am 3. März 2008. Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen ist er ein vollständiger Animationsfilm. 2009 wurde ein weiterer Film produziert.
Auf seiner eigenen Website erscheint weiterhin täglich ein Strip mit Garfield. Wer des Englischen mächtig ist, kann sich die tägliche Dosis hier holen: www.garfield.com.
Bei der Ehapa Comic Collection hat man die Qual der Wahl: Man kann sich entweder die preisgünstigen Softcover-Ausgaben für 7,00 € je Band holen, die inzwischen bei Band 36 angelangt ist. Oder aber man holt sich die edle und dickere Gesamtausgabe für 29,90 € je Band. Hier gibt es bereits 16 Bände. Und wenn man ganz wenig ausgeben will, dann holt man sich einfach das Gratis Comic Tag-Heft. Das gibts nämlich für umme.
Ihr wollt über Garfield diskutieren. Das geht hier im offiziellen Forum...













Eine fette Miezekatze erobert die Welt. 1978 wurde Garfield geboren und eroberte die Herzen seiner Leser im Sturm. Denn wer mag nicht Pizza, Lasagne und ausgiebige Nickerchen? Morgenmuffel sind wir vermutlich auch alle irgendwann einmal. Kein Wunder, dass Garfield, der all diese Eigenschaften in sich vereint, von uns geliebt wird. Doch nur wenige wissen, wie Garfield entstand. Wir führen Euch in seine Welt ein.